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Cosima Wagner zelebriert in Venedig Richard Wagners Tod am 13. Februar 1883. Aber Wagner ist nicht gestorben; er ist vor Cosima geflohen, er setzt sich mit seiner Geliebten Carrie Pringle via Genua nach New York ab.
 
Im Juli 1927 kehrt ein kleiner Herr mit Barett, in Begleitung der ältlichen Carrie Pringle, in Pflaums Posthotel in Pegnitz ein. Es ist Festspielzeit, und ein Wagnerianer erkennt in ihm unzweifelhaft Richard Wagner, den »ewigen Juden«. Dieser »ewige Wagner« entflieht erneut der gealterten Gefährtin, diesmal mit dem Nummerngirl, im Schiff via Bremen nach New York. Carrie Pringle begeht Selbstmord.

In New York erleben die berühmten europäischen Opern ihr Remake als Musical, zum Entsetzen der Wagnerianer auch »Der fliegende Holländer« als »The Happy Captain«. Der Komponist der Musical-Version, die am Abend vor dem neuen Jahrtausend ihre Uraufführung erleben soll, und der ein Techtelmechtel mit der personifizierten Lady Liberty beginnt, ist niemand anderes als — der ewige Wagner …

Es erklingen folgende Originalkompositionen Richard Wagners, zum großen Teil erstmals öffentlich:

  • In Tempo di Porazzi, Albumblatt für die Gräfin Tasca
  • Elegie As-Dur, sog. Porazzi-Thema
  • Cosima! Cosima! Wie hast Du geschlafen?, Weckgesang für Cosima
  • Cantico Anticco Italiano, an Peter Cornelius
  • Trinkgeld-Lied, an Herrn Rebel
  • Es ist bestimmt in Gottes Rat, an Cosima von Bülow
  • Kraft-Lied, »Der Worte viele sind gemacht«, umgetextet als »Pflaum-Hymne«
  • Seinem Seraphinenpüppchen, Albumeintrag für Seraphine Mauro
  • Neufassung der Senta-Ballade aus »Der fliegende Holländer« (1864)

Wir zitieren aus Richard Wagners Opern »Das Liebesverbot«, »Der fliegende Holländer«, »Tristan und Isolde«, »Die Meistersinger von Nürnberg«, »Götterdämmerung« und »Parsifal«.

Außerdem wird zitiert aus Werken von Henry Purcell, Gioacchino Rossini, Giuseppe Verdi, Georges Bizet, Emmanuel Chabrier, Aram Khatchaturian, Erich Wolfgang Korngold, Leonard Bernstein, John Kander, Sir Andrew Lloyd Webber und James Horner.

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