Pressestimmen

 

Nachdem das Original abhanden gekommen war, mußten Peter Paul Pachl und Manfred Müssauer die frivole Operette aus den prallen 20er Jahren nach dem allein überlieferten Notenbuch rekonstruieren. In einem zweiwöchigen Workshop wurde das Stück erarbeitet, wobei insbesondere die Schlussszene frenetischen Beifall erntete.

Richard Reinl , Nordbayerische Nachrichten, 27. April 1998
 


 
Die Inszenierung der wiederentdeckten Operette von Oscar Straus mit aus ganz Europa herbeigeeilten Künstlern entpricht ganz dem Esprit der frivol-erotischen 20er Jahre (…) Es ist wenig verständlich, warum diese Operette mit ihrer witzig-verwickelten Handlung und etlichen ohrwurm-verdächtigen Arien so lange nicht gespielt wurde. (…)

Ein dickes Dankeschön also an Pachl und an den musikalischen Leiter der Aufführung, Manfred Müssauer, dass sie dieses Juwel wieder ausgegraben haben (…). Die Inszenierung lebt vor allem von der Begeisterung der Künstler, denen man in jeder Szene anmerkte, dass sie ganz mit dem Herzen bei der Sache waren. Stimmlich überzeugten vor allem Karl Schneider als Sylvius und Ksenija Lukic als Charmian. Die Rolle der Cleopatra hat Pachl, ganz der momentanen Mode folgend, mit dem Altisten Mircea Mihalache besetzt. (…)

Die extrem einfachen, aber wirkungsvollen Bühnenbilder und die Kostüme machen »Die Perlen der Cleopatra« zum unvergesslichen Erlebnis. Mit dem Theater ist es wohl genauso, wie Pampylos es von der Politik und der Kochkunst behauptete: Auf die richtige Mischung kommt es an.

Anja Haegele, Nordbayerischer Kurier, 27. April 1998

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