Pressestimmen

 

PPP-Chef Andreas Pflaum ist seiner Zeit meistens ein paar Schritte voraus. Pflaums Posthotel wandelte er zum Musentempel um, in dem Kunst und Küche verschmolzen. (…) Mit der Gourmet-Oper »Fledermaus« zum Jahresausklang spricht Pflaum Musikliebhaber genauso an wie erfahrene Feinschmecker, die mit dem von Hermann Pflaum kreierten Silvestermenü … ein delikates Geschmackserlebnis serviert bekommen.

Kongenialer Partner der Pflaum-Brüder ist wieder Peter Paul Pachl (47). Der gebürtige Bayreuther, der inzwischen in Berlin wohnt, arbeitet mit Andreas Pflaum schon seit 20 Jahren zusammen: »Das PPP ist mir zur zweiten Heimat geworden«, sagt Pachl, der von 1990 bis 1995 Intendant in Rudolstadt war. Der Chef des pianopianissimo musiktheaters München hat die künstlerische Gesamtleitung an Silvester inne.

Der Abstecher von den großen Bühnen — sein Ensemble gab schon Gastspiele in der Staatsoper Hamburg, bei den Wiener Festwochen oder im Theater Oberhausen — ist für Pachl eine willkommene Abwechslung, zumal er sich in Pegnitz sehr wohl fühlt. »Hier ist zu spüren, welche Seele und welcher Geist mitschwingt und wie Ideen umgesetzt werden.«

Sein Ensemble, dessen Mitglieder je nach Aufführung und Stück variieren, ist … mit namhaften Kollegen verstärkt worden. (…) Gespielt wird die gesamte »Fledermaus«, eine der bekanntesten Operetten von Johann Strauß. (…) Wegen der starken Nachfrage wird das Stück am 6. Januar wiederholt … Restkarten sind für 350 Mark pro Person noch zu haben. Peter Paul Pachl weist darauf hin, dass dem Gast eine besondere Bedeutung zukommt: »Er ist Teil der Ereignisse und soll sich ins Spiel hineinversetzen.«

Hans-Jochen Schauer, Nürnberger Nachrichten, 29. Dezember 2000
 


 
Der Beitrag des pianopianissimo musiktheaters zum kulturellen Rahmenprogramm der EXPO steht: Die Neufassung der Operette »Fledermaus« von Johann Strauß & Co feierte beim Winner-Dinner des Relais & Chateaux-Golfturniers im Posthotel eine vielumjubelte Premiere. (…) Alles spielt sich rund um einen alten sperrmüll-verdächtigen Schleiflack-Kleiderschrank ab, dessen Türen wie bei einem Adventskalender immer wieder neue Überraschungen freigeben. (…)

Dabei bleiben die Akteure aus sieben Häusern in der ganzen Bundesrepublik keineswegs unter sich: Beim Festball etwa, bei dem sich die Vertreter der Siegermächte tummeln, werden auch die Zuschauer einbezogen, ein jeder wird per Handschlag begrüßt und der Gesellschaft vorgestellt. Volkstümlich wird es gar im dritten Akt, wenn Gabriele Kastner, die multifunktional als Dr. Blind, als Ivan und als Gerichtsdiener Frosch auftritt, den Nürnberger Slang einfließen läßt. Die Premierengäste fanden alles höchst vergnüglich und spendeten dem Ensemble, wie auch dem musikalischen Leiter Günter Lang, dem Regisseur Rupert Lummer und dem Ausstatter Peter Tibor Thanner langanhaltenden Applaus.

Richard Reinl, Nordbayerische Nachrichten, 6. Mai 1999

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